
AGB
Stand: Juni 2026
§ 1 Anbieter, Vertragspartner und Marken
Anbieter und alleiniger Vertragspartner für sämtliche über die Webseiten plazastudios.de, seitenflat.com und deinproduktfilm.de angebotenen Leistungen ist das Einzelunternehmen:
Sabri Hasso
Nobelstr. 3-5
41189 Mönchengladbach
Deutschland
E-Mail: info@plazastudios.de
USt-IdNr.: DE343603910
(nachfolgend „Anbieter“, „wir“ oder „PlazaStudios“)
„PlazaStudios“ ist die Dachmarke. „seitenflat“ und „DeinProduktfilm“ sind geschäftliche Marken bzw. Geschäftsbezeichnungen desselben Einzelunternehmens. Unabhängig von der jeweils genutzten Marke kommt der Vertrag stets mit Sabri Hasso zustande.
§ 2 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Dienstleistungen, Film- und Fotoproduktionen, Webdesign- und Entwicklungsprojekte, Hosting- und Pflegeleistungen sowie Abonnement-(Subscription-)Modelle, die zwischen dem Anbieter und dem Kunden über die genannten Webseiten oder im Anschluss an eine dort ausgelöste Anfrage geschlossen werden.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (B2B). Sie gelten gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB nur insoweit, als zwingende verbraucherschützende Vorschriften nicht entgegenstehen; in diesem Fall gelten die gesonderten Verbraucherregelungen (insbesondere § 9 Widerrufsrecht) vorrangig.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen, Paketen und Preisen auf den Webseiten stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Mit dem Absenden einer Bestellung bzw. dem Abschluss des Bestellvorgangs (z. B. im Stripe- Checkout) oder mit der Annahme eines individuellen Angebots des Anbieters in Textform gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab.
Der Vertrag kommt mit der ausdrücklichen Auftragsbestätigung des Anbieters, mit der Bestätigung des erfolgreichen Bezahlvorgangs durch den Zahlungsdienstleister oder mit Beginn der Leistungserbringung zustande, je nachdem, was zuerst eintritt.
§ 4 Leistungsumfang und Mitwirkung
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem gebuchten Paket bzw. Tarif oder dem individuellen Angebot zum Zeitpunkt der Bestellung. Öffentliche Äußerungen, Anpreisungen oder Werbung stellen keine vertragliche Beschaffenheitsangabe dar.
Der Kunde stellt dem Anbieter alle zur Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugänge und Freigaben rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung (insbesondere Logos, Bild-, Video- und Textmaterial, Branding-Vorgaben sowie die Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung des Kunden). Verzögert sich die Leistung aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend.
Der Kunde sichert zu, dass er an sämtlichen bereitgestellten Inhalten die für die vereinbarte Nutzung erforderlichen Rechte besitzt und dass diese Inhalte keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Wettbewerbsrechte) verletzen. Der Kunde stellt den Anbieter insoweit von sämtlichen Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener Rechtsverteidigungskosten frei.
§ 5 Preise und Zahlungsabwicklung über Stripe
Alle Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen, als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt – soweit nicht anders vereinbart – über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland) und die dort angebotenen Zahlungsmethoden (insbesondere Kreditkarte, SEPA-Lastschrift und ggf. weitere). Rechnungssteller, Zahlungsempfänger und Vertragspartner ist ausschließlich das Einzelunternehmen Sabri Hasso; Stripe wird ausschließlich als technischer Zahlungsabwickler tätig. Für die Nutzung von Stripe gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von Stripe.
Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung im Voraus fällig. Bei Abonnements wird die Vergütung zu Beginn des jeweils gebuchten Abrechnungszeitraums (monatlich oder jährlich) automatisch über das vom Kunden hinterlegte Zahlungsmittel eingezogen. Der Kunde stellt sicher, dass das hinterlegte Zahlungsmittel über ausreichende Deckung verfügt.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die Leistungen nach vorheriger Ankündigung bis zum vollständigen Zahlungseingang auszusetzen sowie Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Gegenüber Unternehmern beträgt der Verzugszinssatz neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz; daneben kann eine Verzugspauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB geltend gemacht werden.
§ 6 Laufzeit und Kündigung von Abonnements
Bei monatlicher Abrechnung beträgt die Mindestvertragslaufzeit – soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts anderes angegeben ist – drei (3) Monate ab Vertragsbeginn. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von einem (1) Monat in Textform gekündigt werden.
Bei jährlicher Abrechnung beträgt die Erstlaufzeit zwölf (12) Monate. Nach Ablauf der Erstlaufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit mit einer Frist von einem (1) Monat in Textform gekündigt werden.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen sind in Textform an info@plazastudios.de zu richten.
§ 7 Abnahme bei Werkleistungen
Soweit der Anbieter ein abnahmefähiges Werk schuldet (z. B. eine Webseite oder eine Videoproduktion), ist der Kunde nach Bereitstellung zur Prüfung und Abnahme verpflichtet. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Bereitstellung konkrete Mängel in Textform rügt oder die Leistung in Betrieb nimmt bzw. produktiv nutzt.
Die im jeweiligen Paket oder Angebot angegebene Anzahl an Korrekturschleifen ist abschließend. Darüber hinausgehende Änderungswünsche werden nach Aufwand zu den jeweils gültigen Sätzen des Anbieters gesondert vergütet.
§ 8 Nutzungsrechte
An den im Rahmen des Vertrags individuell für den Kunden erstellten Arbeitsergebnissen räumt der Anbieter dem Kunden mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung das für den vertraglich vorausgesetzten Zweck erforderliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte, einfache Nutzungsrecht ein.
Bei Abonnement- und Hosting-Leistungen (z. B. seitenflat) gilt: Für die Dauer des Vertrags erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an der bereitgestellten Webseite. Die zugrunde liegenden Quellcodes, Templates, Frameworks und sonstigen wiederverwendbaren technischen Komponenten verbleiben im Eigentum bzw. Rechtekreis des Anbieters oder der jeweiligen Lizenzgeber. Die individuell für den Kunden erstellten Inhalte (Texte, Bilder, Logos) darf der Kunde auch nach Vertragsende nutzen. Auf den Namen des Kunden registrierte Domains werden auf Wunsch zum Vertragsende an einen vom Kunden benannten Provider übertragen.
Der Anbieter ist berechtigt, die für den Kunden erbrachten Leistungen zu Referenzzwecken (Portfolio, Webseite, Social Media) zu nennen und angemessen darzustellen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.
§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher
Ist der Kunde ausnahmsweise Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, steht ihm bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Über die Einzelheiten, die Folgen des Widerrufs sowie das vorzeitige Erlöschen des Widerrufsrechts informiert unsere Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular.
Bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB). Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht unter den Voraussetzungen des § 356 Abs. 5 BGB. Im Verhältnis zwischen Unternehmern (B2B) besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
§ 10 Verfügbarkeit und Wartung
Bei Hosting-Leistungen strebt der Anbieter eine durchschnittliche jährliche Verfügbarkeit der Webseite von 99,5 % im Jahresmittel an. Hiervon ausgenommen sind angekündigte Wartungsarbeiten, Ausfälle aufgrund höherer Gewalt sowie Störungen, die nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen (z. B. DNS-Ausfälle, Domainsperren durch den Registrar, Angriffe Dritter, Ausfälle von Subunternehmern oder Infrastrukturanbietern).
§ 11 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte mit den nachfolgenden Maßgaben. Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei Werkleistungen zwölf (12) Monate ab Abnahme, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften (insbesondere bei Vorsatz, grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit) längere Fristen vorsehen.
Bei berechtigten Mängelrügen leistet der Anbieter zunächst Nacherfüllung durch Nachbesserung. Der Kunde hat erkennbare Mängel unverzüglich in Textform anzuzeigen.
§ 12 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Datenverlust (soweit nicht auf fehlender zumutbarer Datensicherung beruhend), mittelbare Schäden und Folgeschäden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Rahmen ausdrücklich übernommener Garantien bleibt unberührt.
Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen.
§ 13 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe unserer Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten von dessen Endnutzern verarbeitet (z. B. im Rahmen des Hostings einer Kundenwebseite), schließen die Parteien auf Verlangen zusätzlich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 14 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, Ausfall von Telekommunikationsnetzen oder Gateways anderer Betreiber, Pandemien), berechtigen den Anbieter, die Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben.
§ 15 Online-Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, abrufbar unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 16 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dem Verbraucher hierdurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts seines gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen wird.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters in Mönchengladbach. Der Anbieter ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.